Paskalwen

Gelegentliche Texte

Updated: Sieben Fragen an Twitter

Der massive Widerstand gegen die Shadowban-Welle auf Twitter (siehe unten) hat zum Erfolg geführt. Viele Accounts sind wieder zugänglich – meiner auch. Twitter hat inzwischen sogar auf meine Anfrage (siehe unten) geantwortet. Allerdings – wie das Pressestellen zunehmend so machen – nicht auf meine Fragen, sondern mit einem einzelnen Statement. Twitter zieht sich auf technische Probleme zurück, das war abzusehen. Ich dokumentiere die Stellungnahme eines nicht namentlich genannt werden wollenden Twitter-Sprechers hier ohne weitere Kommentare, mag sich jeder denken, was er will:

We are aware of an issue with one of our spam filters that has affected the Search functionality on Twitter. This has resulted in some content and accounts appearing to be unavailable in Search. Our teams are working to resolve the issue and we expect full service to resume very soon.

Eine empfehlenswerte Analyse der Vorgänge findet sich hier.

Text vom Sonntag und die ursprünglichen Fragen an Twitter:

Seit Freitag unterliegt mein Account bei Twitter (@AF_Will) einem so genannten “Shadowban”. Mit dieser “weichen” Strafe werden unliebsame Accounts massiv in ihrer Reichweite beschnitten, ohne sie direkt zu sperren und ohne, dass die Nutzer es merken. Deswegen habe ich an die Twitter-Pressetelle heute folgende Zeilen geschrieben. Ich bin gespannt, ob man überhaupt antwortet. Updates folgen hier:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit Freitagabend  ist mein Account @AF_Will von nichtfolgenden Usern in der Suche nicht mehr zu finden. Gleiches gilt für sämtliche Tweets, die jemals über meinen Account verbreitet wurden. Nur an mich antwortende Tweets, die meinen Handel enthalten, werden noch dargestellt.  Zudem erscheinen neue Tweets mit Hashtags nicht mehr in den entsprechenden Diskussionen. Es ist mir außerdem nicht mehr möglich, irgendeine Anfrage an den Support zu stellen.

Es sieht also danach aus, als hätten Sie mich „shadowbanned“. Dieses Phänomen trifft im Übrigen zurzeit offenbar mehrere Tausend weitere Accounts, völlig unterschiedlichen Charakters.

  1. Handelt es sich bei diesem Phänomen um ein technisches Problem oder um eine bewusste Bestrafung?
  2. Nach welchen Gesichtspunkten werden Accounts ausgewählt, um sie zu verstecken?
  3. Warum sperren Sie Journalisten und greifen damit in die Pressefreiheit ein?
  4. Warum werden die Betroffenen nicht informiert?
  5. Welche Möglichkeiten bestehen für Betroffene, dass ein „Shadowban“  aufgehoben wird?
  6. Warum kommt diese Kampagne ausgerechnet im Vorfeld der Entscheidung über das NetzDG und der Bundestagswahl?
  7. Gab es politischen Druck?

Mit besten Grüßen

Dr. Alexander Will

 

Einfach mal die Klappe halten

Die christlichen Kirchen in Deutschland haben einmal mehr ihre Kernaufgabe vergessen: Sich gefälligst um das Seelenheil und die spirituellen Bedürfnisse ihrer Schäfchen zu kümmern. Stattdessen wird politisiert was das Zeug hält. Katholische wie evangelische Kirche – das sind heute Politsekten, nicht Quellen spiritueller Nahrung.

Jüngster Coup der Schwarzröcke: Die Kampagne gegen den AfD-Parteitag. Dazu hat sich das zweifelhafte Bodenpersonal Gottes einen echten Super-Slogan einfallen lassen: „Unser Kreuz hat keine Haken“. So macht man sich mit einer Horde Linksradikaler gemein, die sich in ihrer Intoleranz nicht im Geringsten von denen unterscheidet, die man da vermeintlich bekämpfen will.

Nun kann man von der AfD denken, was man will. Eine nationalsozialistische Partei, wie hier unterstellt wird, ist sie nun wirklich nicht – auch wenn es Antisemiten und NS-Sympathisanten in ihren Reihen gibt. Hingegen sind die beiden Kirchen offenbar von einem verschärften Syndrom befallen – dem des Gedächtnisschwunds. Wie war denn das damals mit dem Hakenkreuz? Schauen wir mal:

Damals hatte das Kreuz beider Parteien erheblich mehr Haken, als man heute der AfD auch nur andichten kann.

In jüngerer Zukunft möchte sich so mancher dieser „Hirten“ übrigens gern komplett vom Kreuz verabschieden. Zum Beispiel wenn man den Kotau vor dem Islam auf dem Tempelberg in Jerusalem vollführt.

Also, bitte – einfach mal die Klappe halten!